„Ich kann durch das Projekt besser über meine eigenen Bedürfnisse reflektieren.“

Hannah-Luisa Schmidt, Projektteilnehmerin

Made For My Wheelchair

In einem kreativen Prozess entwickeln wir in einem Team von Rollstuhlbenutzern, Technikern und Designern ein mit Maker-Technologien herstellbares freies Produkt für Rollstuhlfahrer, die das Leben für sie erleichtert und bereichert.

Getrieben von den Ideen der Nutzer, haben wir in der ersten Projektphase, der „Scout“ durch eine Ideation zusammen eine Vielzahl von Ideen entwickelt und mit einfachen Methoden wie Zeichnung und Pappmodellbau visualisiert.

Nach einer öffentlichen Zwischenpräsentation wurden 3 Themen ausgewählt für die nächste Phase „Make“: Transport und Stauraum, Fahren im Schnee und Beleuchtung. Nacheinander haben wir die einzelnen Entwürfe mit den Nutzern weiterentwickelt, jeweils durch ein zweitägiges Design-Camp und einen Monat für die Funktionsprototypen im Anschluss, die wir dann intensiv getestet haben.

Anhand Feedbacks des Testings und Design-Kriterien wie z.B. Umsetzbarkeit, Zeitaufwand bei der DIY-Herstellung, Kosten, Ästhetik, Impact usw. haben wir uns im Team für zwei Produkte entschieden: ein Anhänger, mit dem man sowohl Einkäufe als auch Begleitung transportieren kann; und ein Beleuchtungsset als LEDs mit diversen Leuchten-Modi.

 

Als Ergebnis des Projektes soll mindestens ein Open-Source-Produkt der Nutzer zur Verfügung stehen, welches man unter Anleitung und Hilfe von der Maker-Technologie selber bauen kann. Das wird durch die dritte Phase „Share“ international verbreitet.

Den Anhänger kann ich gut gebrauchen um meine Begleitung für längeren Weg mitzunehmen. Ebenso nützlich ist er für Transport großer und schwerer Sachen wie Pflanzen, Blumenerde oder Baumaterialien.

Viktor Eisele, Projektteilnehmer

 

 

 

Made For My Wheelchair ist ein Projekt von





In Zusammenarbeit mit

Förderprogramm Photonik Forschung Deutschland

FKZ 13N14244



Projektleitung:

Isabelle Dechamps und Nicolai Hertle