Über uns | Konzept
Wir sind ein Gewächshaus für soziale Utopien.
Gemeinsam mit unseren Partner*innen und Kollaborateur*innen schaffen wir sichere Räume für Co-Kreation, Reflexion und Begegnung, in denen wir durch konkretes Erfahren lernen. In unserer gestalterischen Praxis forschen wir gemeinsam und entwickeln Prototypen für ein gutes Miteinander.
Im Austausch und in der Zusammenarbeit stärken wir soziale und emotionale Fähigkeiten und nutzen die unterschiedlichen Perspektiven und Stärken der Beteiligten, um einen positiven sozialen Wandel zu bewirken.
Wir sind als gemeinnütziger Verein organisiert und arbeiten mit einem vielfältigen Netzwerk.

»Wie wir bei be able mit Menschen arbeiten, ist das Ehrlichste und Wirksamste, das ich bisher erleben durfte.«
Yi-Cong Lu
Haltung
Wir denken mit Daumen hoch.

Forschen & Experimentieren
Wie sieht eine Welt aus, in der wir alle leben wollen? Wir erkunden und erforschen neue Möglichkeiten des Zusammenwirkens durch Prototypen. Dabei hilft es uns, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, neugierig zu bleiben und zu improvisieren.
Empathie & Perspektivwechsel
Wir gehen menschlich, verständnisvoll und wertschätzend mit uns und unseren Teilnehmer*innen um. Verschiedene Perspektiven wahrzunehmen, anzuhören und zu integrieren, ist uns wichtig.
Austausch & Co-Kreation
Wir lernen unsere Stärken und Schwächen kennen, ergänzen uns gegenseitig und verbinden unsere Ideen. Wir arbeiten auf Augenhöhe und lernen von- und miteinander. Wir sind mit unseren Bedürfnissen und Grenzen in Kontakt und gehen mit Herausforderungen aktiv und kreativ um.
Barrierefreiheit & Openness
Wir glauben, dass jeder Mensch, der Teil unserer Gesellschaft ist, etwas beizutragen hat. Wir streben ein möglichst barrierefreies Design an und halten unsere Angebote zugänglich und offen – für Kollaboration statt Konkurrenz und freies Teilen.
Achtsamkeit & Ganzheitlichkeit
Wir sind präsent mit dem, was ist, und verstehen uns als Teil eines Ganzen. Das Ich, das Wir und unser Ökosystem sind miteinander verwoben und bewusste Dimensionen für unsere Gestaltung.
Form
Wir arbeiten purposezentriert und prozessorientiert.
- Als Verein bieten wir Infrastruktur, Lernumgebung und Gemeinschaft für sozialen Design-Aktivismus.
- Unsere Strukturen orientieren sich an Holacracy.
- Wir sind in Kreisen organisiert, arbeiten spannungsbasiert und mit klar definierten Rollen.
Methoden
Wir denken mit Händen und Füßen und arbeiten mit wirkungsvollen Werkzeugen.
In unseren Projekten entsteht vieles: Verbindungen, Erkenntnisse und Erfahrungen fürs Leben. Neue Methoden zum gemeinsamen Gestalten. Alles fließt und wandelt sich, und gerade deshalb liegt es uns am Herzen, diese Dinge zu teilen. Für die Methoden heißt das, dass wir sie unter einer Open Source Lizenz veröffentlichen.
Wir würden diesen Bereich in Zukunft gerne noch weiter ausbauen. Jetzt findet ihr hier bereits be able-Publikationen sowie einige Methoden zum Sofort-Loslegen, z.B. den Co-Creation Guide für Open Source Hilfsmittel.


Geschichte
Unsere Konstante ist der Wandel.
2010 entwickelte die Produktdesignerin Isabelle Dechamps zusammen mit ersten Mitstreiter*innen das mehrfach ausgezeichnete Bildungskonzept be able in Kooperation mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Ziel war es, die Kreativität der Teilnehme*rinnen zu entfachen, sie anzuleiten, eigene Produktideen zu entwickeln und gleichzeitig ihre Sozialkompetenz zu stärken. Seitdem wurde der innovative Ansatz in wechselnden Teams mit engagierten Gestalter*innen für verschiedene Gruppen stetig weiterentwickelt und hat sich als Katalysator für Kreativität, Sozialkompetenz und Inklusion bewährt.
»Wir alle leben in Räumen, deshalb müssen all diese Räume von, mit und für uns Menschen gestaltet werden.«
Kyra Albrecht
Partnerschaften

Wir arbeiten mit Menschen und Organisationen auf Augenhöhe.
Wir entwickeln und realisieren Projekte und Workshops mit Institutionen und ihren Beteiligten. Gemeinsam möchten wir Menschen – insbesondere jene an den Rändern – befähigen, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Dabei begleiten wir Designprozesse in Partnerschaften mit der freien Wirtschaft, sozialen Einrichtungen, Museen, Bildungsinstitutionen und öffentlichen Organisationen.


